Spezialgläser

Vergleich zwischen Normal- und Museumsglas
Links: Normalglas, rechts: entspiegeltes Museumsglas

Die Wahl des richtigen Glases hängt von den Anforderungen der Umgebung ab, in der das Werk hängen soll. Ist es sehr hell? Spiegelt sich ein gegenüber liegendes Fenster? Gibt es die Gefahr von Glasbruch?

Zudem entscheiden wir, wie sehr das Werk vor schädlicher UV-Strahlung geschützt sein sollte. Ausbleichen und Farbveränderungen werden mit UV-Schutzglas reduziert. Ganz besonders wichtig ist dies beispielsweise bei Aquarellen, die stark zum Ausbleichen neigen.

Bei uns haben Sie die Wahl aus folgenden Glassorten:

Normalglas: Das günstigste Glas. Lichter spiegeln sich stark, in hellen Umgebungen ist Normalglas daher nicht ideal. Das Kunstwerk erscheint etwas weniger klar als hinter Museumsglas. Kein relevanter UV-Schutz.

Museumsglas mit 70 % UV-Schutz: Spiegelungen sind stark reduziert. Sehr klare Durchsicht. Erhöhter, 70-prozentiger UV-Schutz.

Museumsglas mit 92 % UV-Schutz: Die optischen Eigenschaften sind nahezu gleich wie jene des 70%-Museumsglases, jedoch gibt es einen höheren, 92-prozentigen UV-Schutz.

Antireflexglas: Glas mit matter Oberfläche, wodurch Spiegelungen diffus wirken. Die Klarheit leidet darunter jedoch auch.

Plexiglas: Leichter als Echtglas, zudem ist es bruchsicher, was z. B. für’s Kinderzimmer sinnvoll sein kann. Hoher UV-Schutz von 99%, sehr klar. Nachteil: Plexiglas ist weniger kratztest als Echtglas. Zudem neigt es zur statischen Aufladung und zieht Staub und andere Partikel an. Es ist daher nicht geeignet zum Rahmen von Kunstwerken mit losen Pigmenten wie z.B. Kohlezeichnungen.

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